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Stromabschlag optimieren – zahlen Sie zu viel?

Der monatliche Abschlag ist eine Vorauszahlung auf Ihren Jahresstromverbrauch. Liegt er zu hoch, zahlen Sie zu viel – und erhalten es erst bei der Jahresabrechnung zurück. Liegt er zu niedrig, kommt eine Nachzahlung.

Stromanbieter berechnen den monatlichen Abschlag auf Basis des voraussichtlichen Jahresverbrauchs. Dieser wird aus früheren Verbrauchsdaten oder einer Selbstangabe geschätzt. Ändert sich der Verbrauch – z.B. durch Auszug eines Haushaltsmitglieds oder neue Geräte – passt sich der Abschlag nicht automatisch an.

Den Abschlag können Sie in der Regel beim Anbieter anpassen. Wer seinen Verbrauch kennt (er steht auf der letzten Jahresabrechnung in kWh), kann den Abschlag auf den realistischen monatlichen Betrag korrigieren lassen. Das setzt Liquidität frei, ohne dass Sie am Ende eine große Nachzahlung haben.

Ein zu niedriger Abschlag führt am Ende der Vertragsperiode zu einer Nachzahlung. Ein zu hoher Abschlag bedeutet, dass Sie dem Anbieter Geld vorschießen, das Sie zinsfrei bei ihm deponieren. Idealerweise liegt der Abschlag nahe am tatsächlichen monatlichen Bedarf.

Wer den Anbieter wechselt, kann beim neuen Anbieter von Beginn an einen realistischen Abschlag vereinbaren. Dazu hilft der tatsächliche Jahresverbrauch aus der letzten Abrechnung als Berechnungsgrundlage.

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