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Haushalt

Strom und Gas aus einer Hand – Kombivertrag erklärt

Manche Anbieter bieten Strom und Gas gemeinsam als Paket an. Was ein solcher Kombivertrag bringt, wann er sinnvoll ist und was man beachten sollte.

Ein Strom-Gas-Kombivertrag fasst beide Energieformen bei einem Anbieter zusammen. Das vereinfacht die Verwaltung: eine Rechnung, ein Ansprechpartner, ein Kundenkonto. Manche Anbieter gewähren bei Kombobuchung einen Rabatt oder einen Kombibonus.

Ob ein Kombivertrag wirklich günstiger ist, lässt sich nur durch einen direkten Vergleich herausfinden. Ein günstiger Stromtarif mit einem teuren Gastarif kann unter dem Strich schlechter sein als zwei separate Verträge bei unterschiedlichen Anbietern. Der Vergleich sollte deshalb beide Energiearten getrennt bewerten.

Ein Nachteil von Komboverträgen: Wechselt ein Anbieter seine Konditionen – zum Beispiel beim Gas –, ist der gesamte Kombodeal betroffen. Bei separaten Verträgen kann jeder Bestandteil unabhängig gewechselt werden. Das gibt mehr Flexibilität.

Für Haushalte, die beides benötigen – Strom und Gas –, lohnt sich der Vergleich beider Optionen: Kombipaket vs. separate Verträge. Mit einem Verbrauchswert für beide Energieträger können Rechner den Jahresgesamtpreis für beide Szenarien ermitteln.

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