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Strom beim Umzug anmelden – was ist zu tun?

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Vereinbaren Sie möglichst vor dem Einzug einen Stromvertrag für die neue Wohnung. Ohne vereinbarten Liefervertrag kommt in der Regel mit der ersten Stromentnahme ein Grundversorgungsvertrag zustande. Vergleichen Sie rechtzeitig die Konditionen und dokumentieren Sie die Zählerstände beim Aus- und Einzug.

In 60 Sekunden: das Wichtigste

  • Vor dem Einzug: Stromvertrag und Lieferbeginn klären; bisherigen Vertrag prüfen.
  • Bei der Übergabe: Zählernummer, Zählerstand und Datum dokumentieren und melden.
  • Ohne neuen Liefervertrag: Mit der ersten Stromentnahme entsteht in der Regel Grundversorgung; Kündigungsfrist: zwei Wochen.
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Quelle: lieblingsportal.de · https://lieblingsportal.de/strom/ratgeber/strom-beim-umzug-anmelden/

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Kümmern Sie sich möglichst vor dem Einzug um den Stromvertrag für die neue Wohnung und um den bisherigen Vertrag. Dokumentieren Sie zum Aus- und Einzug Zählernummer, Zählerstand und Datum, und melden Sie die Werte den jeweiligen Lieferanten sowie zur Sicherheit dem Netzbetreiber. Diese Nachweise helfen, den Verbrauch korrekt abzugrenzen; prüfen Sie trotzdem die Abrechnungen.

Kurz beantwortet. Klären Sie den Stromvertrag möglichst vor dem Einzug und prüfen Sie, ob der bisherige Vertrag mitzieht oder beendet werden muss. Dokumentieren Sie bei Aus- und Einzug Zählernummer, Zählerstand und Datum. Melden Sie die Werte den jeweiligen Lieferanten sowie zur Sicherheit dem Netzbetreiber. Ohne vereinbarten Liefervertrag entsteht in der Regel mit der ersten Stromentnahme ein Grundversorgungsvertrag; dessen Kündigungsfrist beträgt zwei Wochen.

Fristen-Übersicht

  • →Vor dem Einzug: Lieferbeginn für die neue Wohnung und Ende beziehungsweise Fortführung des bisherigen Vertrags klären.
  • →Am Aus- und Einzugstag: Zählernummer, Zählerstand und Datum festhalten, fotografieren und den jeweiligen Lieferanten melden.
  • →Grundversorgung: grundsätzlich zwei Wochen Kündigungsfrist. Den bestätigten Lieferbeginn des neuen Anbieters prüfen.
  • →Sondervertrag: Laufzeit und Umzugsregelung prüfen. Ein Umzug beendet den Vertrag nicht automatisch.

Was tun Sie am ersten Tag in der neuen Wohnung?

Suchen Sie den Stromzähler (oft im Keller, Hausflur oder Abstellraum). Lesen Sie die Zählernummer ab (aufgedruckt oder eingraviert, meist 8–10 Stellen). Notieren Sie den aktuellen Zählerstand in kWh. Fotografieren Sie den Zähler mit Datum im Bild (Smartphone-Metadaten oder eine Tageszeitung im Vordergrund). Bewahren Sie das Foto dauerhaft auf.

Wo und wie melden Sie den Zählerstand?

Melden Sie den Zählerstand und die Zählernummer der alten Wohnung zum Auszug Ihrem bisherigen Stromlieferanten und die Angaben der neuen Wohnung zum Einzug Ihrem neuen Lieferanten. Übermitteln Sie die jeweiligen Werte zur Sicherheit auch dem zuständigen Netzbetreiber beziehungsweise Messstellenbetreiber. Nutzen Sie die angebotenen Meldewege, zum Beispiel das Kundenportal, und bewahren Sie die Bestätigung sowie ein Foto des Zählers auf.

Was passiert nach der Meldung?

Die gemeldeten Zählerstände dienen dazu, den Verbrauch zum Aus- und Einzug abzugrenzen. Prüfen Sie die Schlussrechnung der alten Wohnung und die Vertrags- beziehungsweise Lieferbestätigung für die neue Wohnung. Die Zählerstandsmeldung ersetzt keinen Vertragsabschluss und keine Kündigung. Haben Sie vor dem Einzug keinen Liefervertrag vereinbart, kommt in der Regel mit der ersten Stromentnahme ein Grundversorgungsvertrag zustande.

Wenn kein Vertragsabschluss vorab erfolgte

Haben Sie keinen Liefervertrag vor dem Einzug vereinbart, kommt in der Regel mit der ersten Stromentnahme ein Grundversorgungsvertrag zustande. Sie können anschließend einen anderen Tarif wählen; die Grundversorgung ist grundsätzlich mit zwei Wochen Frist kündbar. Prüfen Sie den bestätigten Lieferbeginn und die Kündigungsbedingungen. Ein neuer Vertrag ersetzt die bereits verbrauchte Energie nicht rückwirkend.

Was tun bei fehlendem oder nicht ablesbarem Zähler?

Falls Sie den Zähler nicht finden oder nicht ablesen können: Vermieter oder Hausverwaltung kontaktieren. Manchmal ist der Zähler hinter verschlossenen Türen im Keller. In diesem Fall müssen Sie den Zugang beim Vermieter beantragen. Falls der Zähler digital ist (Smart Meter): Zählerstand oft nur über Portal des Netzbetreibers abrufbar.

Einzugsprotokoll: Strom als Teil des Übergabegesprächs

Bei professionellen Übergaben wird der Zählerstand im Übergabeprotokoll festgehalten und von beiden Parteien (Vormieter und Sie) unterschrieben. Insistieren Sie darauf, wenn es nicht automatisch geschieht. Ein unterschriebenes Protokoll ist im Streitfall über Vormieter-Verbrauch das stärkste Beweismittel.

Wenn der Vormieter noch keinen Zählerstand gemeldet hat

Manchmal überschneiden sich Ein- und Auszug oder der Vormieter hat den Zählerstand nicht gemeldet. In diesem Fall: Eigenen Ablese-Nachweis erstellen (mit Datum), beim Grundversorger melden. Der Grundversorger kann intern eine Abgrenzung vornehmen. Ohne eigenen Nachweis: Im Zweifel wird der Verbrauch anteilig nach Tagen aufgeteilt.

Fazit: Zählerstand am Einzugstag schützt Sie dauerhaft

Ein Foto des Zählers zum Einzug und Auszug hilft zusammen mit Datum, Zählernummer, Meldungsbestätigung und Übergabeprotokoll, den Verbrauch nachvollziehbar abzugrenzen. Prüfen Sie die Rechnungen anhand dieser Nachweise und klären Sie Abweichungen zeitnah mit dem Lieferanten.

Lieblingsportal Redaktion

Sofia fasst zusammen: Stromvertrag möglichst vor dem Einzug klären. Zum Aus- und Einzug Zählernummer, Zählerstand und Datum dokumentieren, die Werte melden und die Rechnungen anhand dieser Nachweise prüfen.

Sofia – digitale Lieblingsportal-Assistentin
Sofia
Digitale Lieblingsportal-Assistentin
Sofia fasst zusammen: Vergleichen Sie vor jedem Wechsel Grundpreis, Arbeitspreis und Vertragslaufzeit – nicht nur den Bonus im ersten Jahr.

Quellen & Prüfbasis

Für die fachliche Einordnung nutzt Lieblingsportal bevorzugt amtliche Stellen, Primärquellen und etablierte Verbraucherinformationen.

Die verlinkten Quellen dienen der redaktionellen Prüfbasis. Konkrete Tarife, Preise und Buchungskonditionen werden erst in der jeweiligen Vergleichsstrecke angezeigt.

Prüfstand: Belegte Aussagen dieses Ratgebers

Häufige Fragen

Häufig im Keller (Zählerraum), im Hausflur oder in einem Abstellraum. In manchen Altbauten direkt in der Wohnung. Bei Unklarheit: Vermieter oder Hausverwaltung fragen.
Lesen Sie den Zähler möglichst am Übergabe- beziehungsweise Einzugstag ab und halten Sie Datum, Zählernummer und Zählerstand fest. Ist das nicht möglich, dokumentieren Sie den tatsächlichen Ablesetag und klären Sie die Verbrauchsabgrenzung mit dem Lieferanten. Ein später abgelesener Wert ist nicht automatisch der Einzugsstand.
Viele Anbieter akzeptieren zunächst die Adresse und fragen die Zählernummer nachträglich an. Sie können also auch vor Kenntnis der Zählernummer einen Vertrag abschließen.