Vereinbaren Sie möglichst vor dem Einzug einen Stromvertrag für die neue Wohnung. Ohne vereinbarten Liefervertrag kommt in der Regel mit der ersten Stromentnahme ein Grundversorgungsvertrag zustande. Vergleichen Sie rechtzeitig die Konditionen und dokumentieren Sie die Zählerstände beim Aus- und Einzug.
Quelle: lieblingsportal.de · https://lieblingsportal.de/strom/ratgeber/strom-beim-umzug-anmelden/
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Kümmern Sie sich möglichst vor dem Einzug um den Stromvertrag für die neue Wohnung und um den bisherigen Vertrag. Dokumentieren Sie zum Aus- und Einzug Zählernummer, Zählerstand und Datum, und melden Sie die Werte den jeweiligen Lieferanten sowie zur Sicherheit dem Netzbetreiber. Diese Nachweise helfen, den Verbrauch korrekt abzugrenzen; prüfen Sie trotzdem die Abrechnungen.
Suchen Sie den Stromzähler (oft im Keller, Hausflur oder Abstellraum). Lesen Sie die Zählernummer ab (aufgedruckt oder eingraviert, meist 8–10 Stellen). Notieren Sie den aktuellen Zählerstand in kWh. Fotografieren Sie den Zähler mit Datum im Bild (Smartphone-Metadaten oder eine Tageszeitung im Vordergrund). Bewahren Sie das Foto dauerhaft auf.
Melden Sie den Zählerstand und die Zählernummer der alten Wohnung zum Auszug Ihrem bisherigen Stromlieferanten und die Angaben der neuen Wohnung zum Einzug Ihrem neuen Lieferanten. Übermitteln Sie die jeweiligen Werte zur Sicherheit auch dem zuständigen Netzbetreiber beziehungsweise Messstellenbetreiber. Nutzen Sie die angebotenen Meldewege, zum Beispiel das Kundenportal, und bewahren Sie die Bestätigung sowie ein Foto des Zählers auf.
Die gemeldeten Zählerstände dienen dazu, den Verbrauch zum Aus- und Einzug abzugrenzen. Prüfen Sie die Schlussrechnung der alten Wohnung und die Vertrags- beziehungsweise Lieferbestätigung für die neue Wohnung. Die Zählerstandsmeldung ersetzt keinen Vertragsabschluss und keine Kündigung. Haben Sie vor dem Einzug keinen Liefervertrag vereinbart, kommt in der Regel mit der ersten Stromentnahme ein Grundversorgungsvertrag zustande.
Haben Sie keinen Liefervertrag vor dem Einzug vereinbart, kommt in der Regel mit der ersten Stromentnahme ein Grundversorgungsvertrag zustande. Sie können anschließend einen anderen Tarif wählen; die Grundversorgung ist grundsätzlich mit zwei Wochen Frist kündbar. Prüfen Sie den bestätigten Lieferbeginn und die Kündigungsbedingungen. Ein neuer Vertrag ersetzt die bereits verbrauchte Energie nicht rückwirkend.
Falls Sie den Zähler nicht finden oder nicht ablesen können: Vermieter oder Hausverwaltung kontaktieren. Manchmal ist der Zähler hinter verschlossenen Türen im Keller. In diesem Fall müssen Sie den Zugang beim Vermieter beantragen. Falls der Zähler digital ist (Smart Meter): Zählerstand oft nur über Portal des Netzbetreibers abrufbar.
Bei professionellen Übergaben wird der Zählerstand im Übergabeprotokoll festgehalten und von beiden Parteien (Vormieter und Sie) unterschrieben. Insistieren Sie darauf, wenn es nicht automatisch geschieht. Ein unterschriebenes Protokoll ist im Streitfall über Vormieter-Verbrauch das stärkste Beweismittel.
Manchmal überschneiden sich Ein- und Auszug oder der Vormieter hat den Zählerstand nicht gemeldet. In diesem Fall: Eigenen Ablese-Nachweis erstellen (mit Datum), beim Grundversorger melden. Der Grundversorger kann intern eine Abgrenzung vornehmen. Ohne eigenen Nachweis: Im Zweifel wird der Verbrauch anteilig nach Tagen aufgeteilt.
Ein Foto des Zählers zum Einzug und Auszug hilft zusammen mit Datum, Zählernummer, Meldungsbestätigung und Übergabeprotokoll, den Verbrauch nachvollziehbar abzugrenzen. Prüfen Sie die Rechnungen anhand dieser Nachweise und klären Sie Abweichungen zeitnah mit dem Lieferanten.
Sofia fasst zusammen: Stromvertrag möglichst vor dem Einzug klären. Zum Aus- und Einzug Zählernummer, Zählerstand und Datum dokumentieren, die Werte melden und die Rechnungen anhand dieser Nachweise prüfen.
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