Die Fahrzeugübernahme dauert nur wenige Minuten, aber Fehler in dieser Phase können teuer werden. Diese 10 Fehler begehen Kunden am häufigsten – und wie Sie sie systematisch vermeiden.
Viele Streitigkeiten zwischen Mietwagenkunden und Anbietern beginnen bei der Fahrzeugübernahme. Wer diese Phase sorgfältig gestaltet, schützt sich effektiv vor ungerechtfertigten Forderungen.
Das Übergabeprotokoll dokumentiert alle vorhandenen Schäden. Unterschreiben Sie es nie, ohne jeden Eintrag mit dem tatsächlichen Fahrzeugzustand abgeglichen zu haben. Fordern Sie eine Kopie.
Dokumentieren Sie den Fahrzeugzustand vor der Abfahrt mit einem kurzen Video rundum und Einzelfotos kritischer Stellen. Dach, Felgen, Scheiben und Stoßstangen werden häufig übersehen.
Klären Sie vor der Unterschrift: Welche Selbstbeteiligung gilt? Was deckt CDW ab – und was nicht (Reifen, Felgen, Unterboden, Diebstahl)?
Halten Sie den Füllstand bei Übernahme im Cockpit-Foto fest. Beim Voll/Voll-Tarif ist das Ihr Nachweis bei der Rückgabe.
Fotografieren Sie den Kilometerstand. Bei Verträgen mit Freikilometerbegrenzung schützt Sie das vor Fehlberechnungen.
Viele Kunden prüfen nur die gut sichtbaren Seiten. Gehen Sie komplett um das Fahrzeug herum: vorne, hinten, beide Seiten, Dach (soweit sichtbar), Alufelgen und Reifenzustand.
Mündliche Zusagen zählen nicht. Bestehen Sie darauf, dass jeder Schaden im Übergabeprotokoll schriftlich vermerkt und vom Mitarbeiter unterschrieben wird.
Die Kaution kann 300 bis über 1.500 Euro betragen. Prüfen Sie vorab, ob Ihr Kartenverfügungsrahmen ausreicht – sonst scheitert die Übergabe am Schalter.
Wer einen weiteren Fahrer einplant, muss ihn bei der Übernahme eintragen lassen. Ein nicht eingetragener Fahrer am Steuer kann im Schadensfall die Versicherungsdeckung gefährden.
Planen Sie für die Übernahme mindestens 20 bis 30 Minuten – mehr in der Hochsaison. Wer in Eile ist, übersieht Details, die später teuer werden können.
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